Solidarität

An dieser Stelle veröffentlichen wir Solidaritätserklärungen, die uns zugesandt wurden.

Erklärungen bitte an: solikreis0711@gmail.com

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05.11.2014

Die GoG-Betriebsgruppe (Gegenwehr ohne Grenzen) bei Opel Bochum protestiert mit Euch gegen die Kriminalisierung von Streikaktionen unserer Kolleginnen und Kollegen bei Ford in Köln, in Genk und anderswo.

Wir fordern und erwarten die Aufhebung von Strafbefehlen und die Einstellung aller Verfahren die heute hier in Köln noch anhängig sind.

Venceremos!

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20.10.2014

La Sección Sindical en Ford Almussafes, del Sindicato de Trabajadoras y Trabajadores del Metal-Intersindical valenciana, quiere haceros llegar nuestra solidaridad y apoyo a todas las personas que estáis hoy ahí, y especialmente al compañero de Ford Genk que  está siendo enjuiciado / represaliado por el único motivo de defender su trabajo y el de miles de personas más de Genk.

Las multinacionales sin escrúpulos y los políticos, a los que nosotros elegimos, pero que están a su servicio y en contra de los intereses de sus pueblos, están llevando a cabo el mayor ataque en decenios a nuestros derechos laborales, sociales y económicos.

Nuestro enemigo es común, vivamos en España, Bélgica o en cualquier otro país y se llama capitalismo. Ante un enemigo tan fuerte, tan solo nos queda la unidad de la clase obrera y la solidaridad mutua.

En España estamos sufriendo una terrible represión sindical y social que está llevando a cientos de sindicalistas a juicio, y para los que el fiscal (por orden del gobierno) pide penas de cárcel que oscilan entre los 2 y los 7 años. De hecho hay varias personas encarceladas. Otra forma de represión, que está ahogando a muchos sindicatos, son la multitud de multas que nos ponen por cualquier motivo, en la mayoría de los casos basada en falsedades de la policía española que obedeciendo al poder político intenta sacarnos de las calles y de la lucha a base de la represión.

Por ello, y lamentando no poder estar ahí, recibid un fraternal abrazo de nuestra organización sindical y sin duda también de la plantilla de Ford Almussafes.

“Si nos tocan a una, nos tocan a todas”

“Ánimo y fuerza. Venceremos”

 
The union section at Ford Almussafes of the Metal Workers Union-Intersindical Valenciana, wants to bring our solidarity and support to all people who are here today, and especially to comrade from Ford Genk, who is being prosecuted and victimized only because he was defending his work and that of thousands of people at Genk.
Multinational corporations and unscrupulous politicians who are elected by us, but who are in fact at their service and against the interests of their people, are carrying out the biggest attack in decades against our labour, social and economic rights.
Our enemy is common, whether we live in the Valencian Country, Spain, Germany, Belgium or any other country and hat enemy is called capitalism. Faced with such a strong enemy, the only thing we have left is the unity of the working class and mutual solidarity.
In the Valencian Country and the Spanish state, we are suffering a terrible social and union repression that is taking hundreds of trade unionists to trial, and for whom the prosecutor (mandated by the government) request jail terms ranging from 2 to 7 years for each person prosecuted. In fact there are several incarcerated. Another form of repression, which is suffocating many unions, are the multitude of fines for any reason, in most cases based on lies by the Spanish police in obedience to the political power which tries to get us out of the streets and away from the fight.
Therefore, and wishing we could be there with you, receive a fraternal embrace of our organization and of all the staff at Ford Almussafes.
When they hit one of us, they hit us all.
“Courage and strength. We shall win “
Valencia on October 19, 2014
LA VIOLÈNCIA CAP A LES DONES ÉS UN PROBLEMA DE TOTA LA SOCIETAT. Intersindical Valenciana mostra el seu rebuig a qualsevol forma de violència masclista.

Intersindical contra el #masclismemata

 

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20.10.2014

Daimler Kolleginnen und Kollegen solidarisch mit den Ford Kollegen aus Genk

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir Düsseldorfer Daimler Arbeiter grüßen herzlich eure heutige Kundgebung gegen den Prozess wegen „Landfriedensbruch „ gegen Ford Kollegen aus Genk/Belgien.. Wir wünschen euch viel Erfolg und Unterstützung in eurem politischen Protest unter der Losung: Freispruch aller Beschuldigten! Keine Kriminalisierung von Arbeiterkämpfen.

Wir machen dieselben Erfahrungen wie ihr: vor zwei Wochen haben wir am 30.9. einen 24 stündigen Streiktag auf die Beine gestellt gegen die drohende Vernichtung von 1800 Sprinter- Arbeitsplätzen 2017. In diesen 24 Stunden haben wir unser Selbstbewusstsein gespürt und viele Male den engen Rahmen durchbrochen, den die arbeiterfeindlichen Gesetze festlegen und den auch einige Betriebsräte uns aufzwingen wollten.

Unter anderem mit einer selbständigen Demonstration vom Kundgebungsplatz zurück zum Daimler Werk in Verbindung mit einer zehnminütigen Besetzung einer Straßenkreuzung auf einer großen Durchgangsstraße. Kaum 6 Stunden später, bei unserer dritten Aktion an diesem Tag, drohte die Polizei einigen Kollegen, die sie als Rädelsführer zu erkennen glaubte, mit Verhaftung, sollte sich die Straßenblockade wiederholen. Im Interesse von Daimler versuchten sie, uns einzuschüchtern. Legal ist es in Deutschland, Tausende von Arbeitsplätzen zu vernichten. Und der Protest dagegen soll illegal sein?

Wir sagen wie ihr: Die wahren Verbrecher sind diejenigen, die Arbeitsplätze vernichten. Wir Arbeiter nehmen uns das Recht, dagegen zu kämpfen, wie wir es für richtig halten. Wir lassen uns nicht gefallen, dass Polizei und Staatsanwaltschaft als Handlanger der Konzerne agieren und Arbeitskämpfe kriminalisiert werden.

Kollegen, wir haben an unserem Kampftag die Stärke und das Feuer der Solidarität gespürt: Beginnend von 0.00 Uhr in der Nacht waren den ganzen Tag Arbeiterdelegationen bei uns, aus den Stahl und Metallbetrieben von Rhein und Ruhr, von Opel Bochum und von Ford Köln – mit ihren Kampferfahrungen, Liedern und Grußbotschaften. Wir versichern euch dieselbe Solidarität, auch wenn wir heute nicht an eurer Seite sein können, weil wir auf der Arbeit sind. Wir berichten bei uns über euren Kampf gegen die Kriminalisierung und unterstützen euch.

Wer einen von uns angreift – greift uns alle an!

„Schluss mit der Strafverfolgung unserer KollegInnen! Für internationale Klassensolidarität statt Standortlogik!

Für die MLPD Betriebsgruppe bei Daimler Düsseldorf

Irmela Specht

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17.10.2014

Presseerklärung IG Metall Köln Leverkusen

Gerichtsverhandlung in Köln gegen protestierende Ford Genk Arbeiter

Es war am 24. Oktober 2012, als Ford die Schließung des Werks in Genk ankündigte, und es war am 7. November desselben Jahres, als rund 170 Kolleginnen und Kollegen ihren Unmut darüber vor der Ford-Europazentrale in Köln zum Ausdruck brachten. Damals brannten einige Demonstranten nach belgischer Protestkultur Feuerwerkskörper und alte Autoreifen ab. Sie kamen auf das Betriebsgelände, wo zeitgleich der europäische Betriebsrat tagte. Der Kölner Betriebsratsvorsitzende Dieter Hinkelmann brachte auf einer spontanen Kundgebung seine Solidarität mit den belgischen Kollegen zum Ausdruck, die danach das Werksgelände verließen. Dort sahen sie sich einem massiven Polizeiaufgebot gegenüber, das die Kolleginnen und Kollegen auf Anweisung der Staatsanwaltschaft einkesselte, um eine Personenidentifikation vorzunehmen. IG Metall-Betriebsräte und -Vertrauensleute setzten sich für eine Deeskalation der Lage ein. Auch die Unternehmensleitung der Ford-Werke GmbH stellte trotz Sachbeschädigung und anderer möglicher Vergehen im Anschluss keinen Strafantrag gegen die Demonstranten, ebenfalls um die Lage zu beruhigen. Zwei Jahre später steht das Werk in Genk endgültig vor dem Aus und wird zum Ende dieses Jahres geschlossen. Inklusive der  Zulieferindustrie werden somit in der belgischen Provinz Limburg gut 10.000 Arbeitsplätze vernichtet, davon 4.300 direkt bei Ford. Nur wenigehaben bislang einen neuen Arbeitsplatz gefunden, so dass die sozialen Folgen der Schließung ohne Übertreibung als katastrophal bezeichnet werden müssen. Vor dem Hintergrund dieser sozialen Dimensionen ist es kaum nachvollziehbar, dass es nun zum ersten von mehreren Gerichtsverfahren gegen einige der belgischen Kolleginnen und Kollegen kommt. Wir erklären uns auch weiterhin mit den Kolleginnen

Kollegen in Genk solidarisch und wissen, dass wir alle im selben Boot sitzen. Was in Genk passiert ist, kann jedem Standort in Europa passieren. Wir werden deshalb im Rahmen der Mitbestimmung und unserer Gewerkschaftsarbeit weiterhin alles tun, damit sich so etwas nicht wiederholt. IG Metall und Betriebsrat haben sich entschieden gegen die Schließung des Standortes in Genk ausgesprochen. 700 IG Metaller der Ford Werke haben sich am 11.11.2012 der großen Protestdemonstration in Genk angeschlossen. Es kann nicht sein, dass die Arbeitnehmer den Preis für den Abbau von sogenannten Überkapazitäten bezahlen, die das Unternehmen selbst aufgebaut hat. Es kann auch nicht sein, dass vom Unternehmen hunderte Millionen USDollar für die Schließung eines Werks ausgegeben werden, statt sie gewinnbringend in die Zukunft der Standorte zu investieren. Es besteht kein Zweifel, dass Gewalt keine Lösung ist, aber der heutige Gerichtsprozess stellt eine klare Überreaktion von Seiten der Staatsanwaltschaft dar. Polizei und Staatsanwalt werden in einem vereinigten Europa lernen müssen, konstruktiv und verständnisvoll mit den unterschiedlichen europäischen Protestkulturen umzugehen.

Dr. Witich Roßmann

IG Metall Köln Leverkusen

Email: witich.rossmann@igmetall.de

 

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12.10.2014

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit senden wir Euch unsere solidarischen Grüße und unsere volle Unterstützung in Eurem Kampf! Wir begrüßen die Forderungen der Ford-KollegInnen in Belgien und Deutschland und des Solikreis 7. November nach Aufhebung der Strafbefehle für die betroffenen KollegInnen.

Die belgischen Ford-KollegInnen haben mit ihrer Aktion am 7. November in Köln ein Zeichen an alle ArbeiterInnen in Deutschland und Europa gesetzt: Gegen die Angriffe der Bourgeoisie und ihres Staates auf unsere Arbeitsplätze und Lebensbedingungen kämpfen wir – und zwar wann, wo und wie wir es für richtig halten! Wir bitten niemanden um Erlaubnis, um zu kämpfen. Nicht die DGB-Gewerkschaften, deren Funktionäre und Betriebsräte uns mit windigen Ausreden hinhalten und unseren Kampf in für das Kapital ungefährliche Bahnen lenken wollen – und schon gar nicht den Staat, der uns unterdrückt. Wir lassen uns weder von Werksmauern und Wachschutz noch von der Polizei aufhalten!

Die Repression gegen die belgischen KollegInnen beweist, dass der bürgerliche Staat genau diese Art zu kämpfen unterbinden will. Unterstützen wir also unsere KollegInnen am 20. Oktober vor und im Gerichtssaal!

Mit solidarischen Grüßen

Kommunistischer Aufbau

www.komaufbau.org

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08.06.2014

Erklärung des Arbeits- und Koordinationsausschuss der Vierten Arbeiter- und Gewerkschafter-Konferenz gegen den Notstand der Republik zu den Prozessen gegen Ford-Kollegen aus Genk (Belgien) Mai 2014

Stoppt den Streikbruch aus Deutschland

Am 11. Juni stehen Ford-Arbeiter vor Gericht. Belgische Ford-Arbeiter vor einem deutschen Gericht. Ihr “Vergehen”: Im Kampf um ihre Arbeitsplätze sind sie aus dem belgischen Genk vor die Kölner Europazentrale von Ford gezogen und haben ihre ganze, berechtigte Wut mitgebracht. Und vielleicht die vage Hoffnung, von den Ford-Herren wenigstens gehört zu werden. Zumindest aber von ihresgleichen, also den Arbeitern und Kollegen im Kölner Werk.

In beiden Fällen mussten sie sich eines Besseren belehren lassen. Ihr Verständnis haben die Herrschenden mit Polizeiknüppeln, Einkesselung, Festnahmen und Strafanzeigen deutlich gemacht: Nämlich das Verständnis, dass es leicht zur Katastrophe für das Kapital kommen könnte, wenn sich hier belgische und deutsche Arbeiter zusammenschließen würden. Arbeitereinheit ist mit allen Mitteln zu verhindern und zum Landfriedensbruch wird das Ganze spätestens dann, wenn der deutsche Arbeiter aus seinem Schlummer geweckt und zum Handeln, zur Solidarität aufgerufen wird.

Das Verständnis des zu dieser Zeit dort tagenden Gesamtbetriebsrats, sowie der örtlichen IG Metall, beschränkte sich auf warme Worte, heißen Kaffee und Brötchen. Die Ausrufung des unabdingbar notwendigen sofortigen Streiks ist ausgeblieben.

Somit ist der Streikbruch aus Deutschland ein doppelter: Auf der einen Seite der des Polizeiknüppels, auf der anderen Seite der aus unseren eigenen Reihen. Was zählt der Polizeiknüppel, die eifrige Strafverfolgung eines noch eifrigeren Staatsanwalts gegen die Einheit der Arbeiterklasse? Nichts. Beides zeigt die Schwäche der Herrschenden. Richtig gefährlich wird es dann, wenn unsere Gewerkschaften ihren eigentlichen Gründungszweck verleugnen und Sozialpartnerschaft und Nationalismus an die Stelle von gewerkschaftlichen Kampfmitteln setzen. Hier haben wir – zumindest in unserem Land – noch eine Menge Arbeit vor uns!

Wir rufen auf: Kommt zum ersten Prozess gegen die belgischen Ford-Kollegen am 11. Juni um 10:30 Uhr, Verhandlungsbeginn 12.00 Uhr vor dem Amtsgericht Köln, Luxemburger Straße 101. (Anm. d. Red.: Termin wurde verschoben)

Arbeits- und Koordinationsausschuss der Vierten Arbeiter- und Gewerkschafter-Konferenz gegen den Notstand der Republik

Informationen und Kontakt:

Mail: R@inerHerth.de; Tel.: 069/832754; Fax: 069/83833431; http://www.notstand-der-republik.de

Finanzielle Unterstützung auf Konto: 5404180292 bei DiBa: 50010517

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29.05.14

Ford İşçisi Yalnız Değildir!

İşyerlerinin Yok Edilmesine Karşı Direniş Meşrudur!

Uluslararası tekeller, ekonomik krizi bahane ederek üretimi daha ucuz üretecekleri alanlara kaydırmakta ve binlerce işçiyi sokağa atmaktalar. Binlerce işçiyi sokağa atan tekellerden biri de Ford tekelidir.

Amerikan otomobil üretim tekeli olan Ford, 2012 yılında yaptığı açıklama ile Belçika‘nın Genk kentindeki fabrikayı 2014 sonuna kadar kapatma kararı aldığını ve 4300 işçiyi sokağa atacağını açıklamıştı. Genk’teki fabrikanın kapatılması, fabrikaya bağlı yan sanayii de etkilemekte ve toplam 10.000 civarında işçinin işsiz kalmasını beraberinde getirmektedir.

Ford işçileri, Ford tekelinin Genk şehrindeki fabrikayı tamamen kapatacağını açıklamasının ardından 7 Kasım 2012’de Köln’deki Ford fabrikası önünde bir gösteri gerçekleştirdiler. 250 Ford işçisi Genk’ten gelerek Köln’deki işçilerinde desteğiyle işyerlerinin kapatılmak istenmesini protesto ettiler. Eyleme tahammül edemeyen Köln polisi, fabrikanın önünü ve civarını kuşatmış, işçileri kimlik kontrolünden geçirmiş ve 8 işçiyi gözaltına almıştı.

Alman devletinin, işyerlerinin kapatılmaması için gösteri yapan Ford işçilerine yönelik tahammülsüzlüğü onlarca işçiye açılan davalarla devam etmişti. Ford işçileri, ülke huzurunu bozmak, devlet güçlerine karşı gelmek, toplantı ve gösteri yasasını ihlal etmek vb. ile suçlanmıştı. Köln savcılığı, 24 işçiye para ve hapis cezası istemişti. İşçilere yönelik bu saldırılara karşı gelişen protestolar ve dayanışma kampanyası sonucu, savcılık bazı işçilere karşı açtığı davayı kapatmış, ancak Belçika’dan gelen 13 işçiye karşı dava sürmektedir. 12 işçiye para cezası ve bir işçiye de 10 ay hapis cezası istenmektedir.

Kapitalist sistemden kaynaklı olan krizi bahane ederek, bir yandan işçileri sokağa atan, diğer yandan daha fazla kar etmek için üretimi başka alanlara kaydıran, taşeronlaştırmayı ve ucuz çalıştırmayı geliştiren tekeller, kârlarını rekor düzeylere çıkarmaktadırlar. Ford tekeli de araba satışlarını ve karlarını geçmiş yıllarda artıran tekellerden biridir.

İşyerlerinin kapatılmasını protesto eden işçilere açılan davalar, Alman devletinin işçi düşmanı yüzünü göstermektedir. Tekeller ve hükümetlerin el ele vererek, her yıl milyonlarca işçiyi işsizliğe ve yoksulluğa itmeleri suç sayılmıyor, ancak işçilerin protestosu suç sayılıyor. Oysa işyerlerinin yok edilmesi suçtur. Buna karşı yapılan direniş ise meşrudur!

Köln polisi ve savcılığının Ford işçilerine yönelik dava saldırıları işyerlerinin yok edilmesine karşı yapılacak her türlü direnişi önlemeye yöneliktir. İşçi sınıfına gözdağı verme hedeflidir. Oysa işyerlerinin yok edilmesine karşı yürütülen mücadele haklı ve meşrudur. Suç işleyen, işyerlerini yok eden Ford tekelidir.

AvEG-Kon olarak, Alman devletinin Ford işçilerine yönelik saldırılarını protesto ediyoruz ve Ford işçileriyle her ülkede dayanışma içinde olduğumuzu belirtiyoruz.

Ford işçilerine verilen cezalar geri alınmalı ve açılan tüm davalar kapatılmalıdır.

İşyerlerinin yok edilmesine karşı mücadeleyi geliştirelim!

Yaşasın Enternasyonal Dayanışma!

AvEG-Kon

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16.04.2014

Liebe Kolleginnen und Kollegen von Ford in Genk,

mit Wut und Empörung haben wir vom Prozess-Termin am 11. Juni gegen Euren Kollegen Gaby Colebunders erfahren. Im Kampf um Eure Arbeitsplätze habt Ihr Euer Recht auf Demonstrationsfreiheit wahrgenommen und den Kapitalisten von Ford gezeigt, dass Ihr die Vernichtung Eurer Arbeitsplätze nicht kampflos hinnehmen werdet. Der brutale Polizeieinsatz und die Anklagen des deutschen Staatsapparats zeigen doch nur die große Angst der Herrschenden in der BRD, das der Funken, den Eurer Kampf entfacht hat, auf andere Automobilfabriken überspringt und sich zu einen Flächenbrand entwickelt.

Um es offen zu sagen: Für uns ist die passive Haltung unserer Gewerkschaften gegenüber Eurem Kampf skandalös. Anstatt die Ford-Kollegen in Köln in den Solidaritätsstreik zu führen, gab es warme Worte, lauen Kaffee und Brötchen für Euch. Wir halten dies schlicht und einfach für Streikbruch gegenüber Eurem Kampf.

Hier im Bremer Mercedes Werk haben wir im vergangenen Jahr vier kleine Streiks durchgeführt gegen Fremdvergabe von Arbeitsplätzen an Billiganbieter, die ihre Beschäftigten mit Hungerlöhnen abspeisen. Wir kämpfen gegen die Zuhälterei, die Leiharbeit, die nicht zuletzt eine Spaltung und Entrechtung der Arbeiterschaft bedeutet. Wir sehen dies als Teil unseres gemeinsamen Kampfes.

Wir erwarten von der IG Metall die Prozesskosten-Übernahme und eine solidarische Unterstützung, die nicht nur mit der Trillerpfeife ausgeübt wird. Wir werden Euch am Prozess-Termin aktiv mit unserer Solidarität vor Ort unterstützen, denn Euer Kampf ist unser Kampf.

Gerwin Goldstein

Gerhard Kupfer

im Namen von
35 Vertrauensleuten und Betriebsräten der IG Metall im Bremer Mercedes-Werk

Bremen, 16.04.2014

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27.02.2014

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Der Arbeitskreis Internationalismus der Berliner IG Metall solidarisiert sich mit dem Kampf der Beschäftigten bei Ford in Genk um die Erhaltung ihrer Arbeitsplätze. Gleichzeitig verurteilen wir die staatliche Repression gegen die Kolleginnen und Kollegen, die sich völlig berechtigt auch mit Aktionen in Köln gegen die Vernichtung ihrer Existenz gewehrt haben.

Wir fordern die sofortige Einstellung aller juristischen Verfahren im Zusammenhang mit dem berechtigten Protest der Genker Ford-Beschäftigten am 7.11.2012. Es ist höchste Zeit für die politischen Verantwortlichen in der NRW-Landesregierung , auf die weisungsgebundene Kölner Staatsanwaltschaft in dieser Hinsicht einzuwirken. Erst recht nachdem sich der Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers am 2. Januar 2014 in einem Interview von dem damaligen überzogenen Einsatz distanziert hat.

Bei Eurem weiteren Kampf wünschen wir Euch von ganzem Herzen viel Erfolg.

Günter Triebe (für den Arbeitskreis Internationalismus IG Metall Berlin)

Berlin, den 27.02.2014

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16.02.14
Liebe Kollegen,
Wir möchten den Arbeitern der Fordwerke in Köln und Genk unsere solidarischen Grüße übermitteln.
Wie wir aus Eurem Arbeitskampf entnehmen, sind die Probleme im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen überall vertreten, also  nicht nur im Transportwesen.
Mit unseren begrenzten Mitteln möchten wir unterstützend beitragen, in dem wir Informationen über die Kollegen von Ford über unsere Plattformen weiterverbreiten.
Im Hinblick auf unsere große europaweite Aktion am 3.Mai 2014 laden wir Euch nach Berlin ein!
Seite an Seite, branchenübergreifend den Kampf gegen politisches Kalkül, Misswirtschaft und Lobbyismus aufnehmen, muss unser gemeinsames Ziel werden.Darauf arbeiten wir hin. Mit Kollegen und Partnern in Europa und Skandinavien.
ES GEHT NUR ZUSAMMEN!!!
Solidarische Grüße
Ingo Schulze
Kraftfahrer-Clubs Deutschland e.V.

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03.02.14

Politischer Stammtisch Dortmund-Hörde

Wir erklären uns mit den Kollegen/Kolleginnen von Ford Genk und ihren Aktionen gegen die Schließung ihres Werks solidarisch und fordern die Einstellung aller noch laufenden Ermittlungsverfahren bzw. angedrohten Geld- und Haftstrafen.

Als Zeichen unserer Solidarität überweisen wir für eventuell anfallende Kosten 70 Euro auf das Solidaritätskonto.

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22.01.14

Am 7. November 2012 protestierten 200 KollegInnen und GewerkschafterInnen aus dem belgischen Ford-Werk in Genk vor der Europazentrale Ihres Unternehmens in Köln gegen die geplante Schließung ihres Werks und die Vernichtung von knapp 10.000 Jobs. Dabei kam es innerhalb kurzer Zeit zu einem massiven Polizeieinsatz gegen die demonstrierenden ArbeiterInnen mit Einkesselung und Festnahmen. Dieses Vorgehen der Polizei bei Arbeitskämpfen ist in Deutschland bisher relativ außergewöhnlich. Offensichtlich verließen die KollegInnen den erlaubten Rahmen, der von den etablierten und angepassten Gewerkschaften in diesem Land stets eingehalten wird.

Wir unterstützen den konsequenten Kampf der Ford-KollegInnen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze in jeder Form. Da die Kapitalseite hier und anderswo stets mit harten Bandagen für ihre Interessen agiert, ist eine offensive Gegenwehr unerlässlich. Wir stellen uns damit voll hinter alle Forderungen der Ford-KollegInnen – ein Angriff auf Eine(n) ist ein Angriff auf Alle! Deshalb drucken wir hier die Erklärung des „Solidaritätskreises 7. November“ ab. (…)

Industrial Workers of the World, Ortsgruppe Berlin

http://iwwberlin.blogsport.de/

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16.12.13

Widerstand ist kein Verbrechen – Arbeitsplatzvernichtung aber schon!

aus: Was tun?, Betriebszeitung von und für kämpferische Arbeiterinnen und Arbeiter im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen 

Vor ungefähr einem Jahr, am 7. November 2012, reisten rund 200 Fordarbeiter aus Genk zum Fordwerk in Köln. Dort befindet sich auch die Ford-Europa-Zentrale. Sie protestierten gegen Standortschließung und die Vernichtung von 4300 Arbeitsplätzen im Genker Fordwerk und weiteren rund 5.000 bei Zulieferern. Der Eurobetriebsrat tagte auf dem Kölner Werksgelände. Die Geschäftsleitung verweigerte aber den belgischen ArbeiterInnen das Gespräch.

Nach kurzem Aufenthalt verließen die Genker Kol- legen das Werksgelände, Woraufhin ihr Protest in einer brutalen Polizeiaktion endete. Solche Polizei- übergriffe kennen wir bisher im Zusammenhang mit Anti-Nazi-Deonstrationen, Flüchtlingsprotest, aber auch Fußballspielen: Kessel, Freiheitsberau- bung und anschließende erkennungsdienstliche Be- handlung.

Heute, ein Jahr danach werden 15 Kollegen straf- rechtlich verfolgt: Ermittlungen wegen Landfriedensbruch. Freiheitsstrafen drohen.

Dieser Widerstand stößt wohl deshalb so auf, weil er nicht in Belgien blieb, sondern die Grenze überschritt und auch wenig zu tun hatte mit der üblichen „Trillerpfeifen- Wut“

Die überzogene Vorgehensweise der Polizei und die heftige Reaktion des Staates zeigt uns, wie sehr die da oben Angst davor haben, dass wir ArbeiterInnen doch irgendwann aufstehen und uns zur Wehr setzen. Also erklären sie unseren Widerstand zu verbrecherischen Handlungen. Das wahre Verbrechen ist aber die Zerstörung von Existenzgrundlagen. In Genk, Bochum… überall dort wo Arbeits- plätze vernichtet werden, überall dort, wo Lebensräume, Umwelt, Gesundheit und Zukunft der ArbeiterInnen für die Maximierung der Profite vernichtet werden.

Wir solidarisieren uns mit den Genker Kollegen!

Der deutsche Staat hat kein Recht euren Widerstand zu kriminalisieren!

(…)

Euer Kampf ist unser Kampf – Werksschließung und Arbeitsplatzvernichtung geht uns alle an!

Solidarität im Kampf – Streik in jeder Fabrik!

Kämpfen wir gemeinsam gegen Unterdrückung und Ausbeutung

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09.12.13

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
gegen solche kriminellen “Rädelsführer” wie beispielsweise Ford, GM, und viele dieser machtbesessenen Vorstandsfritzen in den Monopolen helfen nur harte Bandagen.
Es wird Zeit dass den eingelullten und vielleicht sogar korrumpierten Verhandlungsverführern der IG-Metall endlich laut der Marsch geblasen wird damit diese “Kollegen/innen” mal aus ihrem Dämmerschlaf erwachen.
Ihr habt meine volle Solidarität auch wenn ich Euch vom ehemals angeblich sozialistischen Ausland nicht unterstützen kann.

Mit solidarischen Grüßen

Laurentius Knoll
IG-Metall Mitglied und BMW Rentner, jetzt Ungarn

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07.12.13

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde,

wir,

– die Teilnehmer der Lesung mit anschließender Diskussion “Wilder Streik
bei Pierburg 1973 – Buchvorstellung mit Dieter Braeg”, veranstaltet von
Allmende (Haus Alternativer Migrationspolitik und Kultur) und
kritisch-lesen.de –

unterstützen euren Kampf gegen die Schließung des Ford-Werks in Genk.
Eure internationalen Aktionen über Landes- und Betriebsgrenzen hinweg
und die Einbeziehung der Kolleg*innen aus den Zulieferfirmen sind
vorbildlich.

Wir protestieren gegen die völlig überzogene Repression durch die
Polizei und fordern die Einstellung aller Ermittlungsverfahren.

Staatsanwaltschaft und Polizei haben sich aus Arbeitskämpfen raus zu
halten. Nicht der Widerstand gegen Werksschließungen und
Massenentlassungen ist eine Straftat, sondern die Schließung von
Fabriken verbunden mit der Vernichtung Tausender Existenzen ist kriminell.

Wir werden das weitere Vorgehen von Gericht und Staatsanwaltschaft in
Köln beobachten und die angekündigten Prozesse begleiten und in unserem
Umfeld öffentlich diskutieren.

Berlin 7. Dezember 2013, einstimmig angenommen von ca. 35 Teilnehmer*innen

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24.11.13

Liebe Freunde,

Von ganzem Herzen senden wir, Trotz alledem – Zeitung für den Aufbau der Bolschewistischen Partei Deutschland euch unsere Solidaritätsgrüße!

„Wir wollten unsere Kölner Kollegen warnen. Jeden Tag jeden Tag kann es passieren, dass die da oben weitere Stellenstreichungen und ganze Werksschließungen verabschieden.“ zitiert aus dem express vom 8.11.12: einer von euch

Das ist es! Heute müssen wir Arbeiter in der Automobilindustrie jeden Tag mit der Vernichtung unserer Existenzgrundlage rechnen. Den Automonopolisten ist egal, was mit uns wird – Hauptsache die Profite stimmen!
Viele von uns fallen immer wieder auf die Versprechen von denen da oben rein. Warum? Jeder von uns will ja einen sicheren Arbeitsplatz haben. Standortlogik, nach dem Motto – wenn wir brav, pflegeleicht und kostengünstig an „unserem“ Standort sind, dürfen wir (welch Gnade) unsere Arbeitsplätze behalten. Für dieses leere Versprechen lassen wir uns scheibchenweise die Arme absäbeln.

Nichts anderes ist es doch, wenn wir Teile unseres Lohns, erkämpfte Arbeitsverbesserungen und den Zusammenhalt in der Belegschaft für den fadenscheinigen Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen hergeben. Ständig wiederholen sie ihre Erpressungen und sind dabei immer erfolgreicher, weil wir Arbeiter uns selten einig sind. Aber auch, weil Gewerkschafts- und Betriebsratsbonzen die Standortlogik als einzigen Lösungsweg anbieten und weiterhin sozialpartnerschaftliche Zugeständnisse anpreisen, hinter verschlossenen Türen unsere Interessen verkaufen und alles dafür tun, uns am gemeinsamen Kampf zu hindern. Das wäre unsere Chance: Gemeinsam den Kampf führen: in Genk, Köln, Bochum, Berlin … wo immer diese Ausbeuter uns angreifen.

Auf das Konto der Autobosse (und der Betriebsratsbonzen) geht auch die Zersplitterung in den Belegschaften. Leiharbeit, Auslagerungen, Werkverträge. Eine komplette Belegschaft – alle an dem einen Produkt. Allerdings ist den Autochefs mit dieser Auftrennung ein großer Streich geglückt. Teilweise wissen wir noch nicht einmal, für welche Buden unsere unterschiedlichen Kollegen denn überhaupt malochen. Nur eins haben wir immer noch alle gemeinsam:

Die Konkurrenz der Konzerne wird für den größtmöglichen Profit auf uns Arbeiter abgewälzt! Standortlogik – gekoppelt mit finsterem Chauvinismus, der von Betriebsrats- und Gewerkschaftsfürsten verbreitet wird.
Liebe Kollegen! Das hat vor allem in den letzten 20 Jahren wohl jede Belegschaft egal in welcher Bude mitgemacht. Mit mehr oder weniger Widerstand!

Ihr hattet den Mut und die (Entschluss)Kraft, MEHR Widerstand zu proben. Es wurde ein kleiner Aufstand. Auch wenn „euer“ Werk geschlossen wird, es gab diesen einen Weg – und ihr habt euch nicht gescheut! Einfach Klasse! Das heben wir hervor. Es ist nicht euer Fehler, dass in Köln die Arbeiter nicht raus kamen, um sich mit euch zu solidarisieren. Es ist zum Teil die Schwäche in der Arbeiterbewegung – aber auch die Hinterhältigkeit der Ford-Bosse.

Seit dem großen Streik 1973 bei Ford Köln können die Hallentore bei Bedarf geschlossen werden. Dann kommt keiner rein und keiner raus. So war das offenbar auch am 7. November 2012. Auf Nummer Sicher gehen und Hallen verriegeln, wenn auch nur der Hauch einer Arbeiterunruhe entsteht – Da sehen wir, wovor sie wirklich Angst haben! Die überzogene Aktion der Polizei in vorauseilendem Gehorsam war ein Manöver zur Aufstandsbekämpfung.
Eure Aktion ist 13 Monate her und die staatlichen Organe, Handlanger der Konzerne proben ihre Rache an euch. Auch hier treiben sie ihre Spalter-Politik. An einzelnen „Haupttätern“ – so genannten Rädelsführern – soll ein Exempel statuiert werden. Nix da!

Schluss mit der Kriminalisierung von Arbeitskampf-Aktionen!

Die Verbrecher sitzen in der Chefetage!

Der Kampf gegen Arbeitsplatzvernichtung ist legitim!

Alle Strafverfahren einstellen!

Gegen jeden Angriff – für jede Verbesserung kämpferisch einstehen – das ist das Mindeste!

Hoch die Internationale Solidarität!

Kampf dem System – Trotz alledem!

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22.11.13

Liebe Genoss_innen vom Solidaritätskreis 07 November,

wir, die FAU Dresden, schätzen euren Arbeitskampf. Euer Protest ist
beispielhaft, euer Anliegen und eure Forderungen treffend sowie
unterstützenswert. Aus diesen Gründen schließen wir uns der Unmenge von
bereits solidarischen Leuten, Gruppen, Gewerkschaften unter anderen an.
Deshalb unterstützen wir euch mit den Einnahmen eines euch gewidmeten
Solidaritäts-Filmabends.

Gegen die Kriminalisierung von Arbeitskämpfen!

kämpferische Grüße nach Genk und Köln

FAU Dresden

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21.11.13

Die FAU Münsterland erklärt sich solidarisch mit den mutigen
ArbeiterInnen von Ford, die aufgrund ihres Arbeitskampfes von der
Staatsanwaltschaft kriminalisiert werden. Wir bedauern, dass sie Opfer
unverhältnismäßiger Polizeigewalt bei der Demo am 07.11.2012 wurden. Der
Ford-Konzern spielt gezielt verschiedene Werke gegeneinander aus und
vernichtet Tausende Jobs im Interesse der Profitmaximierung.

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17.11.13

chefduzen.de erklärt sich solidarisch mit den Streikenden bei Ford und verurteilt die Kriminalisierung der Arbeiter durch die Staatsanwaltschaft. Staatsanwaltschaften und Polizei haben sich aus Arbeitskämpfen rauszuhalten und sollten sich nicht für politische Zwecke mißbrauchen lassen! Wir werden die angekündigten politischen Prozesse beobachten und öffentlich diskutieren.

http://www.chefduzen.de

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17.11.13

Warum Solidarität so wichtig ist!

Liebe Kollegen von Ford!

Stellenabbau , Bevormundung und stetige Kontrolle im Betrieb seitens der Unternehmen sind schon lange keine Fremdwörter in unserem täglichen Lebensalltag und täglich präsent.

Auch im Einzelhandel kämpfen wir mit diesen Dingen.

Was sollten wir dagegen tun, was müssen wir dagegen tun.

Ein kluger Mann namens Ernst Thälmann (ein großer Arbeiterführer ermordet 1944) hat einmal gesagt “Einen Finger von der Hand kann man brechen , aber eine Faust nicht“.

Wir, jeder Einzelne von uns ist symbolisch ein Finger und der kann gebrochen werden. Einige können gebrochen werden.

Schließen wir uns doch zusammen und sind die symbolische Faust. Lasst uns zur Faust werden und gegen Ungerechtigkeit, Stellenabbau und stetige Kontrolle kämpfen.

Gemeinsam sind wir stärker, denn wer nicht kämpft hat schon verloren. Wer kämpft kann gewinnen. Ich bin der lebende Beweis dafür.

Wir können das gemeinsam schaffen.

Wir können das!!!!

Solidarische kämpferische Grüsse von

Emmely

Gekündigte und wieder eingestellte Kassiererin der Kaiser’s Tengelmann GmbH

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17.11.13

… die KollegInnen an der Basis in den Betrieben machen es vor und praktizieren internationale Solidarität, die bei Gewerkschaftern, wenn’s hoch kommt, nur Lippenbekenntnisse bleiben. Wir österreichischen Siemens-KollegInnen, die selbst von Personalabbau und Werksschließungen betroffen sind, fordern Straffreiheit für die betroffenen KollegInnen bei Ford, Erhalt ihrer Arbeitsplätze und praktische Unterstützung und Solidarität der Gewerkschaften mit den Ford-KollegInnen, die ein ureigenes Anliegen der Gewerkschaften nämlich internationale Solidarität in die Tat umgesetzt haben!

NetLeiwand – Netzwerk IT

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14.11.13

Solidarität mit den angeklagten Ford-Genk Kollegen!

13 Strafbefehle, 12 davon mit Geldstrafen von 15 – 60 Tagessätzen a 30€, 1 davon mit 10 Monaten Gefängnis auf Bewährung, das ist die Antwort der Staatsanwaltschaft Köln auf den Protest von ca. 250 belgischen Ford Genk-KollegInnen in Köln anlässlich der Euro-Betriebsratssitzung am 7.November 2012 gegen die Schließung in Genk zum Ende 2014.

Mit einem Großaufgebot an Polizei wurden die KollegInnen vor dem Werkstor eingekesselt und 178 Personen erkennungsdienstlich behandelt. Zwar wurden 11 Ermittlungsverfahren inzwischen eingestellt, unverkennbar aber ist die Absicht, berechtigten Arbeiterprotest zu bekämpfen und zu kriminalisieren.

Inzwischen haben alle betroffenen Kollegen Widerspruch gegen die Strafbefehle eingelegt, nun muss das Gericht in Köln über eine Anklageerhebung entscheiden.

Die TeilnehmerInnen des 14. bundesweiten Kongresses der Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken am 9./10.11.2013 in Bochum protestieren gegen die Verfolgung und Kriminalisierung der Genker Fordkollegen und erklären sich solidarisch mit ihrem Kampf gegen die Schließung. Wir fordern die Rücknahme aller Strafbefehle!

Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken

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14.11.13

Solierklärung  der Internationalen Kommunist_innen!
Wir unterstützen die Forderungen des Solikreises 7. November und solidarisieren uns mit den Ford-Kolleg_innen von Genk und  anderen Städten. Sie sind ein Bespiel für Kolleg_innen, die statt Standortlogik auf Klassenkampf setzen. Der Polizeieinsatz vom 7.November 2012 und die anschließenden Ermittlungsverfahren  zeigen auch, dass Repression noch immer ein wichtiges Instrument gegen Lohnabhängige ist, die  nicht den Gürtel enger schnallen und in der Standortlogik verharren wollen. In der aktuellen linken Bewegung sind oft wenig Information dazu vorhanden. Dahier schätzen wir die Arbeit des Solikreises  besonders hoch ein .    Am Roten Abend am 7.11.2013 informierte uns ein Genosse über Eure Arbeit. Davor sahen wir einen Film  über die Zerschlagung des Fordstreiks in  Köln vor 40 Jahren.  Der Basisgewerkschafter Willi Hajek wies  in einen Input darauf hin, dass diese Repression nur möglich war, weil die  vielfache  Spaltung der Belegschaft nicht überwunden werden konnte.  Wir sehen auch heute noch in der Organisierung von Kämpfen von Lohnabhängigen ohne Ausgrenzung und Standortlogik einen wichtigen Schutz vor staatlicher Repression
Internationale Kommunist_innen, Berlin

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11.11.13

Hola camaradas.

Me acabo de enterar de que mas de 20 compañeros belgas y un alemán, están siendo reprimidos por la justicia capitalista, tras la acción en Ford Colonia el pasado 7 de noviembre del 2012, en respuesta al pretendido cierre de Ford Genk.
Desde el País valenciano, mi sindicato  Intersindical valenciana y yo en primera persona, queremos mostraros nuestro absoluto apoyo y denunciamos la represión a la que la justicia capitalista  esta sometiendo a la clase obrera.
En el estado español, los sindicalistas y las organizaciones sindicales mas combativas, estamos sufriendo una tremenda represión. Por una parte nos multan continuamente y con grandes cantidades de dinero y también la violenta represión policial. Intentan amedrentarnos y coartar nuestra acción sindical y nuestra respuesta a un capitalismo salvaje que esta empobreciendo a la inmensa mayoría de la población en beneficio de una minoría privilegiada.
No han podido ni podrán con nosotros y nosotras. Somos muchos mas y tenemos la fuerza de la razón. VENCEREMOS !
Os mandamos un fraternal abrazo a cada una de vosotras y vosotros y podéis contar con nosotros.
Solo desde la unidad de la clase obrera y el internacionalismo, conseguiremos derrotar a estos políticos sin escrúpulos que usan sus policías y su represión contra el pueblo, en beneficio de la élite económica.
Salud y fuerza, camaradas.

Hello comrades. 

I just found out that more than 20 fellow Belgian and a German, are being repressed by capitalist justice, following the action at Ford Cologne last November 7, 2012, in response to the alleged closure of Ford Genk. 

From the Country Valencia, Valencian Intersindical my union and I in first person, we want to show our full support and denounce the repression that this capitalist justice by subjecting the working class. 

In the Spanish state, unionists and more militant unions, we are suffering a tremendous repression. On the one hand we continually fined large amounts of money and also the violent police repression. They try to intimidate and coerce our industrial action and our response to wild capitalism is impoverishing the vast majority of the population for the benefit of a privileged minority.
They could not be with us and not us. We are many more and we have the power of reason. WIN!
We send a fraternal hug to each of you and you and you can count on us.
Only from the unity of the working class and internationalism, get beat these unscrupulous politicians who use their police and their repression against the people, for the benefit of the economic elite.
Health and strength, comrades.
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06.11.13

Genossinnen und Genossen,

wir sind solidarisch mit eurem Kampf gegen die Betriebsschließung und
die Strafverfahren. Durch das Vorgehen der Polizei und
Staatsanwaltschaft ist einmal mehr deutlich geworden:

Kämpferisches Auftreten und der Versuch kollektiv die eigenen
Interessen der ArbeiterInnen gegen die Interessen der Konzerne
durchzusetzen, wird von staatlicher Seite mit Repression beantwortet.
Das zeigt das Beispiel der streikenden ArbeiterInnen aus Genk und Köln.
Dies zeigte sich bei den Protesten gegen die europäische Krisenpolitik
dieses Jahr während den Blockupy-Protesten. Dort wurden etwa 1000
DemonstrantInnen stundenlang von der Polizei eingekesselt und so die
gesamte Demonstration verhindert. Auch gegen die DemonstrantInnen
wurden nun Strafverfahren eingeleitet und so soll der Widerstand
kriminalisiert werden.

Dort wie in eurem Fall ist die Repression die Antwort auf ein Handeln,
das sich nicht mit der von oben durchgesetzten Profitmaximierung auf
unsere Kosten zufrieden gibt. Unsere Kämpfe haben einen gemeinsamen
Gegner: Die kapitalistischen Verhältnisse. Daher liegt es an uns, sich
gemeinsam gegen diese zu wehren und für eine solidarische Gesellschaft
jenseits des Kapitalismus einzutreten.

Für die sofortige Einstellung der Verfahren gegen die
Ford-Beschäftigten!

Für die sofortige Einstellung der Verfahren gegen die
Blockupy-DemonstrantInnen!

Hoch die Internationale Solidarität!

Radikale Linke (RL) Nürnberg

organisiert in der
Interventionistischen Linken (IL)

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Kontakt:radikalelinke-nbg@riseup.net

c/o Li­bres­so
Post­fach 810112
90246 Nürn­berg

Bitte bei größeren Sendungen uns per Mail kontaktieren

Infos unter:
redside.tk & dazwischengehen.org

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04.11.13

Solidaritätserklärung!

Kolleginnen und Kollegen,
wir, die Beschäftigten von CNH in Deutschland, sind entsetzt über die
Entscheidung des US-Autobauers Ford, den Produktionsstandort Genk mit
seinen 4300 Beschäftigten bis Ende 2014 zu schließen.
Wir erklären Euch daher unsere uneingeschränkte Solidarität im Kampf um
den Erhalt Eurer Arbeitsplätze!
Ford hat sich nicht nur dazu entschlossen, das Werk in Genk zu
schließen, sondern nimmt auch das wirtschaftliche Ausbluten einer ganzen
Region in Belgien billigend in Kauf. Rechnet man alle vom Genker Werk
abhängenden Arbeitsplätze zusammen, kommt man schnell auf die Zahl 10.000!
Mal wieder liegt der Schluss nahe, dass es sich lediglich um
Gewinnmaximierung handelt, die auf dem Rücken der Beschäftigten
ausgetragen wird.
Die Leistung der Mitarbeiter und der Mitarbeiterinnen erfahren keine
Wertschätzung mehr und der Umgang seitens des Managements wird immer
respektloser, was auch der Amoklauf der Polizei bei der Demonstration
Eurer 250 KollegInnen am 7. November 2012 verdeutlicht. Dieses
rücksichtslose Vorgehen ist von uns überhaupt nicht nachzuvollziehen.
Bei dem von uns im Jahre 2006 ausgefochtenem Arbeitskampf in Berlin
stand die Polizei immer an unserer Seite. Dies ging so weit, dass wir
sogar bei nicht immer ganz korrekten Aktionen von der Polizei
unterstützt wurden.
Wir wissen: Solche Auseinandersetzungen brauchen einen langen Atem !
Hierfür sichern wir Euch unsere solidarische Unterstützung zu. Wir
wünschen Euch Kraft, Durchstehvermögen und Erfolg in dieser schwierigen
Auseinandersetzung.

Mit solidarischen Grüßen
Mitglieder des Konzernbetriebsrat von CNH in Deutschland, Johannes
Müllerschön (Heilbronn), Yüksel Vatandas (Berlin) und Karl Klug
(Heidelberg).

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03.11.13

Liebe Kolleginnen und Kollegen bei Ford,

wir, das Forum Betrieb, Gewerkschaft und soziale Bewegungen Berlin, unterstützen euren Kampf gegen die Werkschließung in Genk und die damit verbundene Vernichtung der wirtschaftlichen Grundlagen einer ganzen Region. Euer Protest und Widerstand ist legitim und deshalb fordern wir die Staatsanwaltschaft in Köln auf, sofort alle Ermittlungsverfahren einzustellen und die Strafbefehle zurückzuziehen.

Wir fordern die IG Metall auf, sich öffentlich und eindeutig zugunsten der betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu positionieren, um so den politischen Druck auf die Verantwortlichen zu erhöhen, damit die Strafbefehle zurückgezogen werden.

Liebe Kolleginnen und Kollegen bei Ford,

ihr habt mit eurer Aktion am 7. November 2012 vorbildlich gezeigt, dass man die Konkurrenz zwischen Standorten, bei der am Ende nur alle Lohnabhängigen verlieren, zugunsten einer internationalistischen Solidarität der Kolleginnen und Kollegen im gemeinsamen Protest überwinden kann und muss.

Schon seit unserer Gründung 2007 steht für uns die Überwindung der Standortdenkens und die Vernetzung solcher Kämpfe und Initiativen im Mittelpunkt unserer gewerkschaftlichen und betrieblichen Praxis. So heisst es in unserem Selbstverständnis: “Wir bieten einen Treffpunkt für alle, die Widerstand leisten wollen gegen Lohnkürzungen und Sozialabbau! Für alle KollegInnen, Gewerkschaftsmitglieder, Nichtmitglieder, Prekäre, MigrantInnen, Erwerbslose und RentnerInnen, die Kritik haben. Kritik an den herrschenden Parteien und am System, das diese Zustände hervorbringt und an den Gewerkschaftsführungen, die u.a. z.B. der Agenda 2010, den Hartz-Gesetzen und der kriegerischen Außenpolitik keinen ernsthaften Widerstand entgegengesetzt haben. Mit der Sicherung des “Standortes” wurde jede Verschlechterung begründet, die uns in den letzten Jahren zugemutet wurde. Diese Standortlogik wird von großen Teilen der Gewerkschafts- und Betriebsratsspitzen verfolgt. Wir wollen uns einmischen, eine Plattform für den gesellschaftskritischen Widerstand in unserer Stadt werden, die Solidarität zwischen den kämpfenden Kollegen/innen organisieren, uns über die Betriebe hinaus vernetzen, internationalistisch zusammen arbeiten, informieren, diskutieren, schulen und uns und den Widerstand vorwärts bringen. Wir treten für eine demokratische und offene Streitkultur innerhalb der Gewerkschaften ein.”

Wir wollen euch versichern, dass ihr nicht allein seid. Viele innerhalb wie außerhalb der Gewerkschaften haben auch in Berlin von eurer Aktion erfahren und stehen an eurer Seite. Sollten die Strafbefehle nicht zurückgenommen werden, werden wir zu den bevorstehenden Prozessen eine Öffentlichkeit schaffen.

Forum Betrieb, Gewerkschaft und soziale Bewegungen Berlin

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31.10.13

SOLIDARITÄT MIT DEN BELGISCHEN FORD-ARBEITERN!

Vor fast einem Jahr haben wir von Eurem entschlossenen Kampf gegen die Schliessung des Werks in Genk gehört. Ihr habt mit 250 Kollegen am 7. November 2012 in Köln gegen die Schliessung Eures Werkes und den Angriff auf Eure Lebensgrundlagen demonstriert. Die daraus folgende Konfrontation mit der Polizei gipfelte in der Anklage gegen 16 Kollegen aus Genk und Köln: Wegen “besonders schwerem Landfriedensbruch”.

Für Staat und Kapital hat die Konfrontation mit den ArbeiterInnen eine ganz besondere symbolische Bedeutung: Dieses Jahr jährt sich der wilde Streik der hauptsächlich migrantischen Ford-ArbeiterInnen in Köln zum vierzigsten Mal. 1973 streikten die ArbeiterInnen gegen den Willen der Gewerkschaft IG Metall, was diesem Arbeitskampf einen ganz besonderen, einen kompromisslosen Charakter gegen das Kapital verlieh.

Damals wie heute bekämpft die herrschende Klasse entschlossenen Widerstand der ArbeiterInnen. Und gerade heute muss die Klassenjustiz mit aller Härte gegen aufflammende Arbeitskämpfe vorgehen. Der Kapitalismus ist heute in einer tiefen Krise und der kapitalistische Heisshunger nach Profit kollidiert immer schärfer mit den menschlichen Lebensbedürfnissen. Denn jede Errungenschaft der ArbeiterInnenbewegung muss den Bonzen vom Profit abgetrotzt werden. Weil es in der Krise dem Kapital nicht mehr gelingt, ausreichend Profite zu erwirtschaften, wird hier der Handlungsspielraum immer enger. Damit ist es für die Herrschenden und ihrer Klassenjustiz wichtig jede Entwicklung eines selbstbewussten Klassenkampfs im Keim zu ersticken.

Auch in der Schweiz wurden in diesem Jahr zwei streikende Belegschaften in die Schranken der Klassenjustiz verwiesen. Ein entschlossener Streik sowohl im Spital La Providence in Neuchâtel als auch im Tankstellenshop SPAR in Baden wurde faktisch für illegal erklärt. In der Schweiz beginnt der Angriff auf die ArbeiterInnenbewegung schon im Fehlen eines Streikrechts.

Weiter erinnern wir auch an das juristische Nachspiel gegen die Streikleitung der Continental-Arbeiter in Clairoix in Frankreich. Damit der militante Widerstand gegen die Schliessung ihres Werks nicht zum Vorbild und zu Selbstbewusstsein der ArbeiterInnenbewegung wird, aktivierte die Klassenjustiz den Landfriedensbruch-Paragraphen wieder neu.

Der Revolutionäre Aufbau Schweiz und die Rote Hilfe Schweiz solidarisieren sich deshalb mit den belgischen Fordarbeitern in ihrem Kampf vor der bürgerlichen Klassenjustiz. Ihr Kampf ist ein Kampf für alle Werktätigen und ihr Klasseninteresse!

Revolutionärer Aufbau Schweiz

Rote Hilfe Schweiz

30. Oktober 2013

Hier gibt es die Erklärung als pdf: Solibotschaft_Ford_2013

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31.10.13

Auch wir erklären uns solidarisch und fordern die Einstellung aller Ermittlungsverfahren gegen die Arbeiter von Ford!

Die Hintergründe der Werksschließung in Genk sind einmal mehr wirtschaftliche Interessen im Sinne derer, die bereits Millionen besitzen und den Hals nicht vollkommen.

Betrachten wir die Vorgehensweise der Polizei am 7. November 2012 wird deutlich, dass man weiterhin versucht die Arbeiterklasse zu spalten und internationale Solidarität mit Knüppeln nieder zu schlagen! Auch wird versucht das solidarische Verhalten der Arbeiter aus Genk zu kriminalisieren, um zukünftige Bewegungen einzuschüchtern und somit die Herrschaft einzelner über viele gewährleisten zu können.

»Was dann folgte, verschlug vielen die Sprache: Als die Genker KollegInnen das Werksgelände nach einer kurzen Besetzungsaktion verließen, wurden sie von einem massiven Polizeiaufgebot aus mehreren Hundertschaften angegriffen und eingekesselt. 120 Streifenwagen und ein Hubschrauber wurden gegen die protestierenden ArbeiterInnen eingesetzt.«

Revolutionäre Antifa Bochum

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30.10.13

Euer Kampf ist legitim und vorbildlich. Die versuchte Kriminialisierung schreit zum Himmel.

Auch ich fordere von der Kölner Staatsanwaltschaft, die Verfahren einzustellen.

Auch in der Schweiz sind wir solidarisch mit euch.

Pascal Pfister, Gewerkschaftssekretär Unia Aargau, Schweiz

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27.10.13

An die Kollegen von Ford Genk

Die MLPD hat Euren Kampf gegen die Schließung des Werkes und die Bedrohung der Existenzgrundlage Eurer Familien von Anfang an tatkräftig und vorbehaltlos unterstützt. Der Protest, den Ihr am 7.11. 2012 vor und in das Ford-Werk in Köln getragen haben, war völlig gerechtfertigt. Den Polizeieinsatz dagegen haben wir verurteilt.

Der Versuch der Kriminalisierung dieses gerechten Kampfes von Arbeitern um ihren Arbeitsplatz durch die Staatsanwaltschaft Köln muss zurückgewiesen, die Strafbefehle müssen aufgehoben werden. Damit dürfen sie nicht durchkommen.

MLPD- Kreisverband Südliches Rheinland

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26.10.13

Wir unterstützen die Forderung nach Einstellung aller Verfahren gegen die Kollegen aus Genk und Köln.

Euer Besuch hat gezeigt, dass Ford so wie die meisten anderen Konzerne eine Heidenangst davor hat, dass sich die Kollegen aus verschiedenen Werken zusammenschließen, um gegen Entlassungen und Fabrikschließungen zu kämpfen.

Vorbildlich an der Aktion am 7.11. war vor allem, dass ihr euch nicht habt vorschreiben lassen, wie ihr kämpft und mit welchen Mitteln, unserer Meinung nach müssten wir uns in Deutschland davon oft eine Scheibe abschneiden.

Wir werden auch weiterhin euren Kampf unterstützen, ob gegen Entlassungen, Verurteilungen oder andere Angriffe der Unternehmer.

Ford und seine Polizei sind kriminell – nicht der Widerstand!

Rote Aktion Köln

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24.10.13

Lieber Solidaritätskreis 07 November,

wir als FAU Thüringen haben von eurem Protest und der anschließenden
Repressionen gehört.
Auf unserem Plenum haben wir beschlossen euch zu unterstützten, weil der
direkte Kampf über nationale Grenzen wie ihn die Ford-Kollegen gezeigt
haben, in unserem Sinne ist.

Wir haben ein einen kleine Beitrag in Form von 30 Euro auf euer
Spendenkonto überwiesen. Das Geld müsste bereits angekommen sein.

Mit solidarischen Grüßen

FAU Thüringen

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24.10.13

Die SDAJ Köln solidarisiert sich mit den kämpfenden Beschäftigten bei Ford. Wir unterstützen Euren Arbeitskampf und möchten Euch ermutigen, ihn weiterhin entschlossen fortzuführen, denn er ist, entgegen anderer Behauptungen, definitiv legitim. Euer Besuch hier in Köln war wichtig, auch, aber nicht nur für die Beschäftigten bei FORD in Köln. Die polizeilichen Repressionen, denen Ihr an diesem Tag ausgesetzt wart, sind in keiner Weise zu akzeptieren, ebenso wenig wie die darauf folgende strafrechtliche Verfolgung.
Auch wir fordern die Kölner Staatsanwaltschaft auf, die Strafbefehle gegen die KollegInnen mit sofortiger Wirkung einzustellen!
Keine Kriminalisierung von Arbeitskämpfen!
Ihr seid nicht alleine in Eurem Kampf, wir stehen an Eurer Seite – in Köln, wie auch in Genk.
SDAJ Köln
www.sdaj-koeln.de

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23.10.13

An die Presse und Öffentlichkeit!

Schluss mit der Repression gegen Ford Arbeiter!

Wir sind solidarisch gegen Ford Kollegen!

Am 7. November 2012 demonstrierten 250 Arbeiterinnen und Arbeiter von Ford Genk in Köln gegen die Schließung ihres Werks. Zum Zeitpunkt des Protests hatte auf dem Werksgelände ein Treffen des Europäischen Betriebsrats mit der Geschäftsleitung stattgefunden, in dem über das weitere Vorgehen in Sachen Werksschließung beraten wurde. Nun hat die Staatswaltschaft Köln gegen 13 demonstrierende Arbeiter Strafbefehle verschickt. Den Beschuldigten wird Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Nötigung oder Verstoß gegen das Versammlungsgesetz vorgeworfen.

Der US-Autobauer Ford will in Europa seine Produktion am belgischen Standort Genk bis Ende 2014 schließen. Betroffen von der Maßnahme sind 4.300 Beschäftigte. Hinzu kommen rund 5.000 Arbeitsplätze, die von dem Ford-Werk abhängen. Rechnet man die Familien dazu, würden ca. 20.000 Menschen ohne Einkommen auf der Straße bleiben.

Die Absatze der Konzerne und die Zahl der Millionären steigt, die Zahl der Arbeitslosen und in Armut lebenden auch!

Die Konzerne nutzen die aus dem kapitalistischen System hervorgehende Krise, um Arbeitsplätze zu vernichten. Ihre Absätze steigen weiter. Nach der Meldung von n-tv.de hat Ford mit 185.146 Fahrzeugen fast sechs Prozent mehr Autos an die Kunden als im Vorjahr gebracht (Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft vom 1. Oktober 2013)

Die Zahl der Millionär steigt. In Deutschland wuchs den Angaben zufolge die Zahl der Dollar-Millionäre seit 2012 am drittstärksten nach den USA und Frankreich. (Quelle: http://www.t-online.de/wirtschaft/id_65909030/in-deutschland-leben-immer-mehr-millionaere.html)

Dagegen steigt die Zahl der Arbeitslosen von Jahr zu Jahr. Jedes Jahr werden weiteren Millionen Menschen durch das gemeinsame Vorgehen von Regierungen und Konzernen in den Armut und Elend verschoben. Die Proteste dagegen werden von der Polizei angegriffen und kriminalisiert.

Die Vernichtung der Arbeitsplätze ist Straftat, nicht der Widerstand dagegen!

Das Vorgehen der Kölner Polizei und Staatsanwaltschaft gegen Ford Arbeitern soll bezwecken jeglichen Widerstand gegen die Arbeitsplatzvernichtung zu unterbinden.  Doch der Widerstand der Arbeiterinnen und Arbeiter gegen Vernichtung der Arbeitsplätze ist legitim. Wenn eine Straftat vorliegt, dann ist das die Vernichtung der Arbeitsplätze durch die Konzerne wie Ford.

Wir protestieren gegen das Vorgehen der Staatsanwaltschaft Köln und sagen den betroffenen Arbeitern unserer grenzüberschreitenden vollen Solidarität zu.

Wir fordern die Einstellung aller Ermittlungsverfahren und die Aufhebung aller Strafbefehle.

AvEG-Kon

Konföderation der unterdrückten Migranten in Europa

Hier ist die Erklärung als pdf: 131022_aveg_Solidarität_mit Ford_Kollegen

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22.10.13

Lieber Solikreis “7.November”,

es ist super, dass ihr diesen Solikreis gegründet habt und euch so engagiert.

Es darf nicht sein, dass ArbeitnehmerInnen, die sich für den Erhalt des Arbeitsplatzes und gegen Massenentlassungen einsetzen mit einem Ermittlungsverfahren bedroht werden und ihnen hinterher auch noch eine Kündigung ins Haus steht. Was ist das für eine Demokratie?

Danke für den Mut und den entschlossenen Kampf gegen die Arbeitsplatzvernichtung an die KollegInnen bei Ford! Danke für den Widerstand.

Die Ermittlungsverfahren müssen sofort eingestellt werden.

Für internationale Klassensolidarität erhaltet ihr die nächsten Tage meine Spende von 30 Euro zur Unterstützung der Einstellung der Ermittlungsverfahren.

Solidarische Grüße

Anke Ehlers

Abgeordnete in der Bezirksversammlung

DIE LINKE. Wandsbek (Hamburg)

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20.10.13

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Genossinnen und Genossen.

Wir schicken euch diese Zeilen der Solidarität aus Respekt und
Hochachtung vor eurem Widerstand seit November letzten Jahres.

Die Eskalation am 7.11.2012 ist ein weiteres Beispiel dafür, was man zu
spüren bekommt, wenn man sich für seine Rechte einsetzt und diese auch verteidigt. Überall in Deutschland und Europa gibt es Arbeiterwiderstände und Streiks gegen die skrupellosen Machenschaften der Konzernchefs. Doch überall lassen sich die Werktätigen nicht mehr einfach rum schubsen, nach Lust und Laune ausbeuten oder von den Gewerkschaften verarschen. Der Widerstand ist
immer legitim!

Ihr sollt wissen, ihr seid nicht allein!

Kämpfe international verbinden, egal ob in Genk, Köln oder anderswo!
Eine Klasse, ein Kampf!

Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen |
www.political-prisoners.net
Zusammen Kämpfen | www.zkberlin.bplaced.net www.zusammen-kaempfen.tk
www.zk-stuttgart.tk

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19.10.13

DIE LINKE im Bundestag – Landesgruppe NRW

Zur Verhängung von Strafbefehlen gegen 13 belgische Ford-Beschäftigte durch die Staatsanwaltschaft Köln erklärt die NRW-Landesgruppe der LINKEN im Bundestag:

Der Versuch der Staatsanwaltschaft Köln, die Ford-Beschäftigten wegen ihrer Teilnahme an Protesten vor der Europazentrale des Konzerns am 7. November 2012 in Köln zu kriminalisieren, ist völlig unverhältnismäßig. Die Staatsanwaltschaft hat in zwölf Fällen Strafbefehle mit Geldstrafen, in einem Fall einen Strafbefehl mit Haftstrafe auf Bewährung verhängt. Bereits der damalige Polizeieinsatz gegen die Ford-Beschäftigten war völlig unangemessen. Dies hatte die Kölner LINKE 2012 bereits scharf kritisiert.

Nicht genug, dass die Betroffenen durch die Schließung ihres Werkes im belgischen Genk 2014 ihre berufliche Existenz verlieren werden. Nun müssen sie sich auch noch gegen die Verfolgung durch die deutsche Justiz wehren. Das ist gänzlich inakzeptabel.

Wir fordern daher die sofortige Aufhebung der Strafbefehle.
www.linksfraktion.de

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19.10.13
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir, die Stuttgarter Initiative Klassenkampf, unterstützen eure Forderung der Einstellung aller Ermittlungsverfahren gegen die Genker Ford KollegInnen. Bereits der damalige Polizeikessel und die Abschiebung der streikenden KollegInnen, waren völlig innakzeptabel. Dass nun auch noch 15 der damals betroffenen strafrechtlich verfolgt werden sollen, darf nicht hingenommen worden.
Eurer Initiative und eurem Kampf gilt unsere Solidarität!
Kollegiale Grüße
Initiative Klassenkampf

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18.10.13

Liebe KollegInnen,
hiermit solidarisiere ich mich mit den von den Ermittlungsverfahren überzogenen KollegInnen aus Genk und Köln.
Es erscheint mir so, daß hier vor allem die politische. Entschlossenheit und praktische Solidarität der KollegInnen angegriffen und die reale Sitaution auf der Straße zugepitzt dargestellt und bewußt kriminalisiert wird. Dem ist Einhalt zu gebieten !

Andreas Komrowski, Taxifahrer, aktives ver.di- Mitglied.

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17.10.13

Liebe Kolleginnen und Kollegen bei Ford Köln!
Wir, die Teilnehmer der Herner Montagsdemonstration am 14.10.2013, erklären uns mit euch solidarisch und unterstützen euren Kampf gegen die Repressionen von Polizei und Staatsanwaltschaft. Diese richten sich direkt gegen die internationale Solidarität der deutschen und belgischen Ford-Kollegen im Kampf um ihre Arbeitsplätze. Das ist ein Skandal: Es ist anscheinend legal, das Werk in Genk mit 4.300 Beschäftigten zu schließen; ein Besuch der Genker Kollegen in Köln, um dort ihre berechtigten Forderungen zu überbringen, soll dagegen “besonders schwerer Fall von Landfriedensbruch” sein. Damit wird faktisch jeder, der für seinen Arbeitsplatz kämpft, wie auch bei Opel Bochum, Outokumpu und anderswo, mit Kriminalisierung bedroht. Das können wir nicht zulassen.
Für die sofortige Einstellung aller Ermittlungsverfahren gegen die Ford-Kollegen!
Peter Klusmann
im Auftrag der Montagsdemo Herme

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17.10.13

Kolleginnen und Kollegen,

Ich unterstütze den berechtigten Kampf um Eure Arbeitsplätze. Es ist unglaublich wie sich die deutsche Polizei den Unternehmen unterwürfig als Handlager gegen die Arbeiterinnen und Arbeiter andient. Wenn so etwas Schule macht und auch noch als rechtmäßig erachtet wird dann instrumentalisiert sich Polizei für den Kapitalismus. Damit sind die  demokratischen Strukturen in unserem Land und künftig auch in Europa in Gefahr.  Euer Kampf ist daher nicht nur ein Kampf für den Erhalt der Arbeitsplätze, sondern auch ein Kampf um den Erhalt der Arbeitnehmerrechte, die Verteidigung freier Meinungsäußerung bis hin zu den Menschenrechten.

Haltet durch

Ingolf Seiss

Verdi Vertrauensmann

HGV Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmervertretung

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17.10.13

Helmut Born

Betriebsratvorsitzender
Mitglied im ver.di Landesbezirksvorstand ver.di NRW
Solidaritätserklärung
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
ich erkläre mich solidarisch mit dem Kampf der Arbeiter_innen bei Ford Genk gegen die Schliessung des Werkes.
Ihre Aktion im Ford Werk in Köln sollte die Arbeiter_innen warnen, dass auch das Werk in Köln durchaus einmal von Schliessung bedroht sein könnte. Durch eine völlig überzogene Reaktion der Kölner Polizei kam es zu einem Handgemenge. Das durch Anzeigen der Polizei jetzt 15 Arbeiter von Ford Köln ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft am Hals haben ist ein Skandal.
Ich fordere die Staaatsanwaltschaft Köln auf die Ermittlungsverfahren gegen die Ford Arbeiter einzustellen.
Solidarische Grüße

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17.10.13

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auf dem Treffen des Solikreises am 16.10.13 haben wir über die Ermittlungsverfahren gegen 16 Kollegen aus Belgien und Köln berichtet und möchten hiermit einhellig unsere Empörung darüber zum Ausdruck bringen.
Wir stimmen euch vollständig zu, dass das wirkliche Verbrechen die Werksschließung und der Widerstand dagegen voll und ganz gerechtfertigt ist!
Dass kämpferische Kollegen kriminalisiert und die Belegschaften damit verunsichert werden sollen, erleben wir hier in Bochum, wo der Opelaner Rainer Weimann von GM/Opel abgemahnt wurde, weil er bei der Belegschaftsversammlung einen Gabelstapler gefahren und ein Flatterband ‘überwunden’ habe.
Seine Klage gegen die Abmahnung wurde vom Gericht abgelehnt – er wird Berufung einlegen.
Was sind das für Gerichte, die Kollegen reglementieren, die um ihre Arbeitsplätze kämpfen? “Klassenjustiz’ rief ein Kollege im Gerichtssaal.
Bitte übermittelt den betroffenen Ford-Kollegen unsere herzlichsten, solidarischen Grüße – sie sollen sich nicht unterkriegen lassen!
Wir wünschen ihnen und euch Allen viel Erfolg und stehen hinter euch – wer kämpft, kann verlieren; wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Wir haben unter den 8 Teilnehmern unseres Treffens 80 €gesammelt, die wir euch heute noch überweisen werden.
Ganz herzliche Grüße
i.A. Heike Borgwardt

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16.10.13

Liebe Freunde und Kollegen,

wir haben eure Erklärung zum Kampf der Ford-Arbeiter und zum Vorgehen der Staatsanwaltschaft gegen die um ihre Rechte und ihre Arbeitsplätze kämpfenden Kollegen erhalten und auf unserer Webseite http://www.arbeitskreis-einheit.de/ veröffentlicht.

Wir haben bereits in den zurückliegenden Jahren mehrfach über den Kampf der Ford-Arbeiter berichtet und unsere Solidarität mit ihnen erklärt. Das jetzige Vorgehen der Staatsanwaltschaft betrachten wir als weiteren Versuch, den Widerstand und die Kampfbereitschaft der Ford-Arbeiter zu brechen.

Seit Jahren betreibt der Konzern im Bündnis mit der Staatsmacht in den jeweiligen Fordstandorten eine Politik des “Teile und herrsche”, die darauf zielt, die Belegschaften gegeneinander auszuspielen. Die Folge ist, daß es so dem Konzern gelingt, seine Interessen gegen die der Mitarbeiter leichter durchzusetzen. Notwendig ist ein gemeinsames und geschlossenes Handeln der Ford-Arbeiter in allen Fordwerken zugleich, um einen weiteren Abbau von Arbeitsplätzen und die damit verbundene Lohndrückerei und Einschränkung der Rechte der Arbeiter zu verhindern.

Mit solidarischen Grüßen
Arbeitskreis Einheit

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16.10.13

Am 7. November war ich solidarisch mit den Ford-Arbeitern aus Genk am Tor von Ford Köln. Das war eine gerechte Aktion.

Unsere Aktion war die Rache der Arbeiter gegen Ford. Solche Aktionen haben wir in Belgien manchmal gemacht.

Wer sind die “Rädelsführer” und Verbrecher des “Landfriedensbruchs”?

Nicht die Arbeiter, sondern das Management von Ford.

Frieden in einem Land braucht Arbeit für die Leute.

Wir wollen Freisprüche für alle.

Willem De Witte, PVDA Genk

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15.10.13

Solierklärung!
Hiermit unterstütze ich den berechtigten Kampf der Ford-Arbeiter in ihren Anstrengungen um den Erhalt der Arbeitsplätze und verurteile den Polizeieinsatz gegen die Arbeiter. Ebenso verurteile ich die Haltung des Betriebrates, dieser gehört sofort abgewählt.
Kolleginnen und kollegen, vernetzt euch, um die ganze Schlagkraft in euren Kampf einsetzen zu können!
Mit solidarischem Gruß
Wolfgang Wendt  Verdi-Vertrauensmann der BVG/Berlin

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15.10.13

Antifa Euskirchen/Eifel

liebe kolleginnen,

wir sind solidarisch und unterstützen euch. (…)

msg afa eu/eifel

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14.10.13

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ihr seit nicht allein.
Solidarität ist unsere Waffe.
Gemeinsam werden wir gewinnen !
Sylvio Hoffmann

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13.10.13

AKTIONSAUSSCHUSS 100% S-BAHN

Solidarität mit unseren Ford-KollegInnen

Da die Staatsanwaltschaft Köln ein Ermittlungsverfahren gegen 15 belgische Ford-Arbeiter und einen solidarischen Kollegen aus Köln eingeleitet hat, solidarisieren wir S-BahnerInnen aus Berlin vom “AKTIONSAUSSCHUSS 100% S-BAHN” uns mit unseren Ford-KollegInnen und deren Unterstützer.

Es kann und darf nicht zu Unrecht werden, wenn wir uns als Beschäftigte, egal welcher Branche, kollektiv für unsere existenziellen Interessen einsetzen. Wenn von staatlicher Stelle der konsequente Widerstand von Beschäftigten zum Vorwurf der “Rädelsführerschaft” und dem “besonders schweren Fall von Landfriedensbruch” deklariert werden sollte, wird damit auch das Recht aller Beschäftigten in diesem Land, zum Kampf für unsere existenziellen Interessen, begraben.

“Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!” Berthold Brecht

Die am 07.11. 2012 eingesetzte Polizeigewalt gegen unsere KollegInnen und Ford-Beschäftigten als GewerkschafterInnen, ist auch ein Angriff gegen alle Beschäftigten und GewerkschafterInnen, die sich den Interessen und Forderungen der Beschäftigten verschrieben haben und nicht der Begleitung des skrupellosen Vorgehens von Management und Staat.

Der Angriff, der drohenden Schließung des Ford-Werkes Gent, auf die existenziellen Interessen der dortigen 4300 Ford-Beschäftigten, sollte vielmehr als die tatsächliche Rädelsführerschaft zum vorsätzlichen Bruch des Betriebsfriedens bei Ford durch das Management angesehen und verfolgt werden.

So rufen und fordern wir als S-BahnerInnen vom “AKTIONSAUSSCHUSS 100% S-BAHN” alle GewerkschafterInnen und KollegInnen dazu auf, sich an die Seite der Ford-KollegInnen zu stellen, damit unser aller grundlegendes Recht zum Widerstand nicht zum Unrecht wird.

Als Berliner S-BahnerInnen werden wir uns nun noch stärker auch dem Kampf gegen die Angriffe auf unser Recht zum Widerstand, im Zuge unseres aktiven Widerstandes gegen die staatlich gewollte Liberalisierung unserer Interessen als Beschäftigte, verpflichtet fühlen.

Mit kollegialen und solidarischen Grüßen

Die S-BahnerInnen vom “AKTIONSAUSSCHUSS 100% S-BAHN”

Aktionsausschuss.blogspot.com

Aktionsausschuss@googlemail.com

Hier ist der Aufruf als pdf-Datei: Solidarität mit unseren Ford-KollegInnen

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13.10.13

Ihr seit nicht allein in Eurem Kampf !
Dany, Gewerkschaft UNIA  (Schweiz)

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12.10.13

hallo liebe  Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte Euch hiermit meine Solidarität mitteilen. Ich unterstütze Eure Forderungen.

Solidarischer Gruss

Karl-Heinz Schmidt, Vertrauensmann der IG Metall,VW Wolfsburg

Vorstandsmitglied,DIE LINKE,KV Helmstedt/Niedersacvhsen

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3 responses to “Solidarität

  1. Andreas Komrowski, Taxifahrer, aktives ver.di- Mitglied.

    Liebe KollegInnen,
    hiermit solidarisiere ich mich mit den von den Ermittlungsverfahren überzogenen KollegInnen aus Genk und Köln.
    Es erscheint mir so, daß hier vor allem die politische. Entschlossenheit und praktische Solidarität der KollegInnen angegriffen und die reale Sitaution auf der Straße zugepitzt dargestellt und bewußt kriminalisiert wird. Dem ist Einhalt zu gebieten !
    Demgegenüber

  2. chefduzen.de erklärt sich solidarisch mit den Streikenden bei Ford und verurteilt die Kriminalisierung der Arbeiter durch die Staatsanwaltschaft. Staatsanwaltschaften und Polizei haben sich aus Arbeitskämpfen rauszuhalten und sollten sich nicht für politische Zwecke mißbrauchen lassen! Wir werden die angekündigten politischen Prozesse beobachten und öffentlich diskutieren.

  3. Pingback: ARD-Doku über Arbeitskampf bei Ford in Genk – Initiative Klassenkampf

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