Presse

Was andere über uns schreiben:

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Junge Welt vom 10.11.2014

»Gesichtsverlust der Klassenjustiz«

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taz vom 21.10.2014

Belgische Arbeitskampfkultur

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Berliner Zeitung vom 20.10.2014

Proteste vor dem Kölner Amtsgericht

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BILD vom 26.10.2014

Belgier soll Beamte mit Pyrotechnik beworfen haben

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Express vom 21.10.2014

“STREIK AUF BELGISCH” IST BEI UNS STRAFBAR

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Rote-Fahne-News vom 20.10.2014:

Prozess gegen belgische Ford-Kollegen aus Genk: Vorwürfe konstruiert

 

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Kölnische Rundschau vom 16.10.2014

Proteste erwartet: Prozess um Ford-Randale beginnt

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Kölnische Rundschau vom 28.08.2014

PROZESS GEGEN FORD-ARBEITER

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Neues Deutschland vom 11.06.2014:

Verfahren gegen Ford-Arbeiter verschoben

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RF-News, 23.05.2014:

Kriminalisierung von Arbeiterkämpfen – soll das jetzt Schule in Europa machen?

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Klassenkampfblock Berlin, 23.04.2014

Neue Ausgabe der BASIS-Zeitung Frühjahr 2014

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Initiative Klassenkampf, Stuttgart, Februar 2014:

Keine Kriminalisierung des Kampfes gegen die Werksschließung

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Hinweis im Blog auf taz-Interview vom 02. Januar:

KÖLNER POLIZEIPRÄSIDENT VERSUCHT POLIZEIEINSATZ GERADE ZU BÜGELN

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Netzwerk IT, 18.12.2013

Ford greift an – erst Genk, jetzt Köln?

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Was tun?, Betriebszeitung von und für kämpferische Arbeiterinnen und Arbeiter im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen, November 2013

Widerstand ist kein Verbrechen – Arbeitsplatzvernichtung aber schon!

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Netzwerk IT, 09.12.13

Erster Ford-Kollege entkriminalisiert

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Scharf links, 09.12.13

Ford-Soli: Verfahren gegen solidarischen Kollegen aus Köln eingestellt

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Sozialistische Zeitung, November 2013

Solidarität mit den belgischen Ford-Kollegen

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FAU Münsterland, November 2013

Solidarität mit den Ford-ArbeiterInnen aus Genk und Köln!

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Basis-Zeitung (Klassenkampfblock Berlin), November 2013

Repression gegen Ford-Beschäftigte

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Indymedia Schweiz

Militante Ford-Arbeiter vor Gericht – Solidarität

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Projekt Revolutionäre Perspektive

Solidarität mit den kämpfenden FORD-ArbeiterInnen!

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Blog der Initiative Klassenkampf

Solidarität mit den FordarbeiterInnen aus Genk

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Arbeit-Zukunft, November 2013

Solidarität mit den Ford-Kolleg/innen aus Genk und Köln!

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Allgemeines Syndikat Köln, November 2013

Gegen die Repression von FORD-Arbeiter/innen!

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Forum zum Thema “Randale bei Ford in Köln” bei Chefduzen.de

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Indymedia, 13. November 2013

Repression bei Ford – Heute und vor 40 Jahren

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Revolutionärer Aufbau Schweiz, Oktober 2013

Ford-Arbeiter vor Gericht

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Rote Hilfe, Oktober 2013

Solidarität mit den Ford-KollegInnen!

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Kölner Stadt-Anzeiger vom 18.10.13:

“ARBEITER AUS GENK:

Strafbefehle nach Randale bei Ford”

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Radio Köln vom 18.10.13:

Ford-Mitarbeitern droht Klage wegen Landfriedensbruchs

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Flanderninfo vom 16.10.13:

Ford-Gewerkschaftlern droht Klage in Köln

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hbvl.be vom 16.10.13:

Vakbondsmensen Ford riskeren tien jaar cel in Duitsland

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nieuws.be vom 16.10.13:

VAKBONDSMENSEN FORD Genk RISKEREN tot TIEN JAAR CEL IN DUITSLAND

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nieuwsoverzicht.info vom 16.10.13:

Ford Genk: Vijftien vakbondsmensen riskeren celstraf in Duitsland

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Neues Deutschland vom 16.10.13:

Ermittlungen nach Aktionen bei Ford

Vorwurf lautet auf schweren Landfriedensbruch

»Wir wollten unsere Kölner Kollegen warnen. Jeden Tag kann es passieren, dass die da oben weitere Stellenstreichungen und ganze Werksschließungen verabschieden.« So begründeten rund 250 Ford-Beschäftigte aus dem belgischen Werk in Gent ihre Protestaktion gegen die Schließung ihres Werkes am 7. November 2012 vor der Ford-Europazentrale in Köln.

Auf dem Rückweg wurden sie allerdings von einem großen Polizeiaufgebot stundenlang festgehalten. Jetzt hat die Kölner Staatsanwaltschaft Ermittlungsverfahren gegen 15 belgische Ford-Arbeiter und einen Kollegen aus Köln eingeleitet. Der Vorwurf lautet auf »Rädelsführerschaft« in einem »besonders schweren Fall von Landfriedensbruch«.

Der von Gewerkschaftern gegründete »Solidaritätskreis 7. November« fordert die sofortige Einstellung sämtlicher Verfahren. Die Gruppierung bezeichnete die Ermittlungen als »Kriminalisierung einer Arbeitskampfaktion, die Konzern- und Ländergrenzen überwindet und die nicht den üblichen ›Dienstweg‹ einhält«.

Darüber hinaus zieht der Solidaritätskreis zeithistorische Parallelen. So seien bereits beim Ford-Streik in Köln vor 30 Jahren mit der Polizei, dem Werkschutz, den Medien und der Gewerkschaftsführung koordinierte Notstandspläne gegen Arbeiterunruhen zur Anwendung gekommen.

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Nieuwsblad.be vom 15.10.13:

Vakbondsmensen Ford Genk riskeren tot 10 jaar cel in Duitsland

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Junge Welt vom 15.10.13:

Deutsche Justiz gegen belgische Ford-Arbeiter

Nach Protestaktion in Köln werden 15 Beschäftigte wegen »besonders schweren Landfriedensbruchs« angeklagt

Von Daniel Behruzi
 
Die Demonstration von 250 Ford-Arbeitern aus dem belgischen Genk im November vergangenen Jahres in Köln hat ein juristisches Nachspiel. Gegen 15 Gewerkschafter aus Belgien und einen mit ihnen solidarischen Aktivisten aus Köln wurden Ermittlungsverfahren wegen »besonders schweren Landfriedensbruchs« eingeleitet. Der Mitteilung eines Solidaritätskreises zufolge drohen den Betroffenen bei einer Verurteilung Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren.Anlaß des seinerzeitigen Protests war die Ankündigung des US-Konzerns, seine Fabrik in Genk bis Ende 2014 dichtzumachen. 4300 Jobs stehen im Werk selbst zur Disposition, rund 5000 weitere bei Zulieferern und Dienstleistern. Am 7. November 2012 machten sich deshalb 250 Arbeiter aus Belgien in fünf Bussen nach Köln auf, um vor der dortigen Europa-Zentrale des Autobauers zu protestieren. Zeitgleich fand im Kölner Werk eine Sitzung des Europäischen Betriebsrats statt. Die belgischen Gewerkschafter wurden zunächst nicht aufs Betriebsgelände gelassen, verschafften sich dann aber selbst Zutritt.Als sie das Gelände nach einer kurzen Besetzungsaktion verließen, wurden die Arbeiter dem Solidaritätskomitee zufolge »von einem massiven Polizeiaufgebot aus mehreren Hundertschaften angegriffen und eingekesselt. Erst nach vielen Stunden und der Aufnahme ihrer Personalien ließ die Polizei sie wieder frei.« Nach eigenen Angaben war die Polizei mit einem Großaufgebot von 120 Streifenwagen und einem Hubschrauber angerückt. Rohnny Champagne, Präsident der Gewerkschaft ABVV Metaal in der belgischen Provinz Limburg, berichtete im jW-Interview vom 9. November 2012: »Es kamen immer mehr Polizisten, die uns abdrängten. Am Ende waren mehr Polizeibeamte anwesend als Demonstranten.« Womöglich habe das Ford-Management vor den demonstrierenden Arbeitern Angst bekommen. »Wenn diese Leute beschließen, insgesamt 10000 Beschäftigten und ihren Familien die Lebensgrundlage zu entziehen, sollten sie aber auch Angst haben – nicht vor Schlägen, sondern vor den Folgen ihrer eiskalten, kapitalistischen Entscheidung«, meinte der Gewerkschafter.Laut Solidaritätskreis konnte sich die Kölner Belegschaft an dem Tag nicht mit ihren belgischen Kollegen solidarisieren, weil die Werkhallen verschlossen wurden. Pikanterweise entspreche das den Notfallplänen für ein vereintes Vorgehen gegen »Arbeiterunruhen« durch Geschäftsleitung, Betriebsrat, Werksschutz und Medien, die auf den Ford-Streik von 1973 zurückgingen. Der vor 40 Jahren in dem Kölner Autowerk geführte Arbeitskampf – gegen den die Bild-Zeitung seinerzeit mit der Überschrift »Türkenterror bei Ford« hetzte – gilt als exemplarisch für die damalige Spaltung zwischen migrantischen und deutschen Beschäftigten.Für den Solidaritätskreis ist die November-Aktion der belgischen Ford-Arbeiter »ein Beispiel für eine Arbeitskampfaktion, die Konzern- und Ländergrenzen überwindet und die nicht den üblichen ›Dienstweg‹ einhält – deshalb wohl die heftige Reaktion der Gegenseite«. Durch die eingeleiteten Ermittlungsverfahren werde jeder, der sich gegen die Vernichtung seines Arbeitsplatzes zur Wehr setze, mit strafrechtlicher Verfolgung bedroht. Das Komitee fordert die sofortige Einstellung der Verfahren und betont: »Das wahre Verbrechen besteht darin, Fabriken und Firmen zu schließen, Tausende Menschen auf die Straße zu setzen und ihnen ihre Existenz zu rauben. Der Widerstand gegen Arbeitsplatzvernichtung ist voll und ganz gerechtfertigt.
Solikomitee: solikreis07nov.wordpress.com/Schwerpunkt zum Kölner Ford-Streik von 1973 in: LunaPark21, Herbst 2013, 72 Seiten, 5,90 Euro, www.lunapark21.netHier geht es zur flämischen Übersetzung des Artikels.

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Weitere Artikel als Links:

Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen (14.10.13)

Linke Zeitung (12.10.13)

Rote-Fahne-News (12.10.13)

Labournet (11.10.13)

Scharf-Links (11.10.13)

NetzwerkIT (11.10.13)

One response to “Presse

  1. Es ist eine Sauerei das dieser Streik nur lokal oder in der linken Presse bekannt gemacht wurde!

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